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Noroviren entdeckt: Austern aus der Normandie zurückgerufen

Lebensmittel Noroviren entdeckt: Austern aus der Normandie zurückgerufen

Ein französisches Unternehmen hat Austern aus der Normandie wegen Noroviren zurückgerufen. Betroffen sind laut Internetportal www.lebensmittelwarnung.de Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland, wie es am Sonntag hieß.

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Eine Auster wird in einer offenen Hand gehalten.

Quelle: Wulf Pfeiffer/Archiv

Dol de Bretgane/Braunschweig. Die Austern stammten vom Unternehmen Cultimer aus der Gemeinde Dol de Bretagne. Verschiedene Chargen des Produkts Normandy Oysters No 1, No 2, No 3 und No 4 mit den Haltbarkeitsdaten 10., 11. und 12. Februar 2018 seien betroffen. Kunden, die die Austern bereits gekauft haben, sollten sie vernichten oder in den Handel zurückbringen. Wer die Weichtiere aus der Normandie bereits gegessen hat, sollte bei Symptomen einen Arzt aufsuchen.

Noroviren gehören zu den weltweit häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall. Sie sind hochansteckend. Ihr Nachweis im Stuhl ist meldepflichtig. Die Erkrankung beginnt laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung plötzlich mit heftigem Durchfall, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen. Hinzu komme häufig ein starkes Krankheitsgefühl mit Bauch- und Muskelschmerzen. Ein Medikament gibt es nicht.

Die Webseite www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Braunschweig betrieben.

dpa

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