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Neueröffnung der Moderne-Sammlung im Städel Museum

Ausstellungen Neueröffnung der Moderne-Sammlung im Städel Museum

Nach mehr als einjähriger Bauzeit ist am Mittwoch in Frankfurt der erste Teil des berühmten Städel Museums wiedereröffnet worden.

Frankfurt. Gezeigt werden in dem komplett modernisierten Gartenflügel des Hauses künftig rund 200 Werke der Modernen Kunst von 1800 bis 1945. Von Mitte Dezember an sollen dann die Alten Meister wieder zu sehen sein. Für Ende Februar ist die Neueröffnung des unterirdischen Erweiterungsbaus geplant, wie das Museum am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dort soll die umfangreiche Sammlung der Gegenwartskunst präsentiert werden.

Erstmals zeigt das Städel in seinem Sammlungsbereich «Kunst der Moderne» jetzt auch Fotografien. Zudem ist je ein Saal dem Werk von Max Beckmann und Ernst Ludwig Kirchner gewidmet. „Die Neupräsentation bot einen Anlass, den eigenen, im Bereich der Moderne rund 1.200 Werke umfassenden Bestand mit frischem Blick zu sichten", sagte Sammlungsleiter Felix Krämer. Dabei seien unter anderem das Gemälde „Der heilige Hieronymus" (1874) von Jean-Léon Gérôme sowie ein Akt von Kirchner entdeckt worden.

Seit 14 Monaten wird das Städel komplett umgebaut. Allein die Sanierung des Altbaus kostet nach Darstellung des Museums rund 18 Millionen Euro. Davon bezahlt die Stadt Frankfurt 11,4 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 50 Millionen Euro. Vor allem wegen vieler Spenden seien bereits mehr als 90 Prozent des Geldes gesichert. Während des Umbaus wurde statt der Schausammlung in einem Nebengebäude die Sonderausstellung „Beckmann und Amerika" gezeigt. Das Städel Museum am Schaumainkai wurde 1878 von Oskar Sommer gebaut und 1921 um den Gartenflügel erweitert.

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