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Neue Auffangstation im Opel-Zoo für Tiere

Tiere Neue Auffangstation im Opel-Zoo für Tiere

Im Kronberger Opel-Zoo ist eine Auffangstation für verletzte und beschlagnahmte Tiere eröffnet worden. „Wir haben fünf Boxen mit angeschlossenen Außengehegen", sagte Zoodirektor Thomas Kauffels am Mittwoch.

Kronberg. Darin können Tiere von der Schildkröte über Affen bis zum kleinen Pferd untergebracht werden. Sie werden zum Beispiel beschlagnahmt, wenn sie ohne Papiere am Frankfurter Flughafen gelandet sind oder unter Artenschutz stehen.

Auch die Amtstierärzte haben nun einen Ort, an dem sie verwahrloste Tiere, die ihrem Besitzer weggenommen wurden, unterbringen können. „Das war sonst immer ein Problem, jetzt können wir schneller handeln", erklärte die zuständige Amtstierärztin für den Hochtaunuskreis, Britt Friebertshäuser.

Sechs Monate lang hat der 170.000 Euro teure Bau gedauert. Der Großteil wurde vom Zoo finanziert, 50.000 Euro bezahlte der Hochtaunuskreis. Nach Angaben von Kauffels fragt der Frankfurter Flughafen mehrfach jährlich an, ob der Zoo Tiere aufnehmen kann. „Darunter waren auch schon mal 407 Leguane", berichtete der Zoodirektor. Die gestrandeten Tiere wurden bislang provisorisch untergebracht.

In der neuen Auffangstation sind die mit Holz verkleideten, hellen Boxen acht Quadratmeter und die Außengehege sieben Quadratmeter groß. Falls nötig, können sie temperiert werden. Die Tiere sollen höchstens sechs Wochen lang in der Auffangstation bleiben, bevor sie zurück an ihren eigentlichen Besitzer gehen oder weitervermittelt werden. Die Kosten für die Unterbringung muss der Besitzer zahlen. Wenn er kein Geld hat oder nicht erreichbar ist, trägt die Behörde, die das Tier beschlagnahmt hat, die Kosten.

dpa

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