Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hessen Nach Zuchterfolgen: Urwildpferde-Hengst kommt nach Gießen
Mehr Hessen Nach Zuchterfolgen: Urwildpferde-Hengst kommt nach Gießen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:30 11.06.2015
Przewalski-Hengst Fury zieht von Hanau nach Gießen um. Quelle: Hans-Christoph von Roemer/Archiv
Hanau

Vor kurzem sei Fury nun auf die Hohe Warte nach Mittelhessen gebracht worden, wo er die Stuten beglücken soll. Zudem soll es in Hanau auch nicht zu Konkurrenzkämpfen mit seinem einjährigen Sohn Oleg kommen. Aus Gießen seien wiederum zwei Stuten nach Hanau gebracht worden, mit denen Fury sich aus Zuchtgründen besser nicht paaren solle.

In Hessen hält der Bundesforstbetrieb neben Hanau und Gießen auch in Babenhausen Przewalski-Pferde, insgesamt sind es 20. Es handelt sich um eine Urwildpferdeart aus Zentralasien. Die Tiere galten seit 1970 in freier Wildbahn als fast ausgestorben. In Deutschland leben 190 Exemplare in 24 Haltungen. Weltweit beläuft sich der Bestand auf knapp 2000 Tiere.

dpa