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Mutter von mutmaßlichem Brandstifter bleibt in Haft

Kriminalität Mutter von mutmaßlichem Brandstifter bleibt in Haft

Die Mutter des Deutschen, der in Hollywood mehr als 50 Feuer gelegt haben soll, bleibt weiter in Untersuchungshaft.

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Der Deutsche soll mehr als 50 Feuer gelegt haben. Foto: Paul Buck/Archiv

Los Angeles. Nach dem Urteil einer Bundesrichterin in Los Angeles am Dienstag stellt die 53-Jährige eine mögliche Bedrohung dar, berichtete die «Los Angeles Times». Zudem bestehe die Gefahr, dass sie flüchte. Die nächste Anhörung soll am 25. Januar stattfinden. Das Gericht wies der Frau einen Anwalt zu.

Wie schon bei früheren Anhörungen fiel die in Tschetschenien geborene Frau vor Gericht durch wirre Bemerkungen auf. „Gefährlich? Ich bin gefährlich?“, empörte sich die Deutsche. Sie wolle dagegen kämpfen, nach Deutschland ausgeliefert zu werden. Dort hätten es „kriminelle Nazi-Gruppen“ auf ihr Leben und das Leben ihres Sohnes abgesehen. Sie nahm erneut ihren Sohn in Schutz. Er habe die Feuer nicht gelegt. Der 24-Jährige muss Ende Januar ebenfalls wieder vor Gericht erscheinen.

Gegen Mutter und Sohn ermittelt auch die deutsche Justiz: Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt wirft der Frau gewerbsmäßigen Betrug in 19 Fällen vor. Gegen ihren Sohn wird wegen eines Feuers im hessischen Schwalm-Eder-Kreis ermittelt.

Vorige Woche hatte die Frau den US-Behörden Misshandlung vorgeworfen. Sie sei in der Untersuchungshaft geschlagen worden. Laut US-Behörden sind die Frau und ihr Sohn psychisch krank.

Die in Deutschland mehrfach vorbestrafte Frau ist mit ihrem Sohn durch mehrere Länder gereist und wurde kurz vor dem Jahreswechsel in Los Angeles festgenommen. Kurz danach begann eine Brandserie, die Hollywood in Atem hielt und einen Schaden von mehr als drei Millionen Dollar (etwa 2,3 Millionen Euro) verursachte. Als mutmaßlichen Täter nahm die Polizei den 24-Jährigen fest, der aus Wut über die Festnahme seiner Mutter die Brände gelegt haben soll.

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