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Museum Wiesbaden gibt Nazi-Raubkunst zurück

Gemälde-Rückgabe Museum Wiesbaden gibt Nazi-Raubkunst zurück

Das Museum Wiesbaden gibt ein von den Nazis geraubtes Gemälde an die Erben eines jüdischen Kunsthändler-Ehepaars zurück.

Wiesbaden. Das Gemälde, das dem niederländischen Barockmaler Pieter de Grebber (1600­1653) zugeschrieben wird, war einst im Besitz des Berliner Kunsthandelsunternehmer Jakob Oppenheimer und seiner Frau Rosa, teilte Museumsdirektor Volker Rattemeyer am Donnerstag mit. Das NS-Regime habe die Firma zerschlagen und die Bestände unter anderem einer Galerie unrechtmäßig versteigert. Das Museum hatte das „Doppelbildnis eines jungen Paares" 1937 von einer Wiesbadener Galerie erworben. Es soll am Dienstag (10.8.) an die Anwältin der Erbengemeinschaft ausgehändigt werden.

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