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Müllwagen sollen Frankfurter Fastnachtszug sichern

Brauchtum Müllwagen sollen Frankfurter Fastnachtszug sichern

Mit unter anderem 19 Müllwagen will die Stadt Frankfurt am Sonntag ihren Fastnachtszug vor Terrorangriffen schützen. Die bis rund zehn Meter langen Fahrzeuge für Sperrmüll der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) sollen anstelle von Betonklötzen eingesetzt werden, sagte Zugmarschall Mario Wollnik vom Großen Rat der Karnevalvereine am Dienstag.

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Der Fastnachtszug durch die Innenstadt von Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. "Man kann einen Zug in diesem Ausmaß nicht komplett sicher machen, aber was wir zusammen mit der Polizei aufstellen, ist sehr, sehr gut", sagte Wollnik.

Er zählte weitere Sicherheitsmaßnahmen auf: So sollen Polizei, Feuerwehr, Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) und Sanitäter Unterstützung von 213 Mitarbeitern einer privaten Sicherheitsfirma bekommen. Ein Meter hohe Gitter sollen an Engstellen die Menschen davon abhalten, den Zug zu blockieren.

Auch mit einer geänderten Zugordnung tragen die Karnevalisten der Terrorgefahr Rechnung: So sollen Teilnehmer das Tragen von täuschend echten Waffen vermeiden und sich nicht militärisch verkleiden um Verwechslungen zu vermeiden. Drohnen sind im Zugbereich verboten. Es gibt in der Zugordnung auch Hinweise zum Verhalten bei einem Anschlag und einer Bombendrohung.

Insgesamt rechnet der Große Rat mit 300 000 bis 330 000 Besuchern, die sich die 88 Wagen mit Motiven wie Präsident Trump als Lügenbaron anschauen werden. Um 12.11 Uhr soll sich der Zug mit 203 Nummern vom Mainufer Westhafen aus in Bewegung setzen. Die Strecke von 4 Kilometern und der 1,9 Kilometer lange Aufstellbereich sollen von 6 bis 20 Uhr gesperrt sein.

dpa

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