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Mordprozess - Gutachter rät zu Klinikaufenthalt

Prozesse Mordprozess - Gutachter rät zu Klinikaufenthalt

Vor dem Landgericht Gießen ist am Mittwoch der Prozess gegen einen 46 Jahre alten Mann fortgesetzt worden, der seinen Vater ermordet haben soll.

Gießen . Ein Gutachter diagnostizierte bei dem Angeklagten eine Schizophrenie, weswegen er als schuldunfähig anzusehen sei. Der Experte empfahl die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der Angeklagte soll seinen Vater im Mai in Schlitz (Vogelsbergkreis) erstickt haben. Er war nachts in das Haus des 79-Jährigen eingedrungen und hatte diesem - so der Vorwurf - mehrere Minuten lang ein Kissen aufs Gesicht gedrückt. Zu Prozessbeginn vergangene Woche hatte der 46-Jährige gesagt, Stimmen in seinem Kopf hätten ihm die Tat befohlen.

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