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Hessen Mord an einer Grillhütte: Verteidiger fordern Freisprüche
Mehr Hessen Mord an einer Grillhütte: Verteidiger fordern Freisprüche
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17:34 13.10.2014
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Kassel

Die Angeklagten sollen 2013 das 38 Jahre alte Opfer an der Grillhütte "Waldfrieden" in Hessisch Lichtenau erschlagen haben.

Für Verwirrung hatte zuvor die russische Redensart "Ich werde ihn begraben" gesorgt. Der Verteidiger des mutmaßlichen Haupttäters hatte einen Antrag gestellt, um die Auslegung des Ausspruchs zu klären. Die drei anwesenden Dolmetscher erklärten unisono, bei der Redewendung handele es sich um einen Ausspruch ähnlich wie dem deutschen "Ich mach dich kalt", dem kein direkter Mordgedanke innewohnen müsse.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Freiheitsstrafen zwischen sechs und zwölf Jahren wegen gemeinschaftlichen Totschlags. Die Nebenklage sah den Mordvorwurf bestätigt und forderte für den Hauptangeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe mit dem Zusatz der besonderen Schwere der Tat. Für die anderen Angeklagten wurden eine lebenslange Freiheitsstrafe beziehungsweise zwölf Jahre Haft beantragt. Das Urteil wird für den 16. Oktober erwartet.

dpa

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