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Moral im Wandel: Bürger fragen Wissenschaftler

Wissenschaft Moral im Wandel: Bürger fragen Wissenschaftler

Zwischen Wissenschaft und Kunst: Eine Bürgersprechstunde und eine Ausstellung zu Fragen der Moral und des Rechts in einer sich wandelnden Welt bieten Frankfurter Uni und Kunstverein.

Frankfurt . "Amt für Umbruchsbewältigung" heißt ein Teil des ungewöhnlichen Projekts, in dem Bürger vom 27. bis 29. Januar mit renommierten Geistes- und Sozialwissenschaftlern in 20-minütigen Einzelgesprächen Themen zu Moral und Recht erörtern können. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, soll es dabei vor allem um drei Fragen gehen: In welcher Welt leben wir eigentlich? Warum sollte man Dinge verändern? Wie können Umbrüche gestaltet werden?

Die besondere Bürgersprechstunde gehört zur Ausstellung «Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen», die Uni und Kunstverein gemeinsam organisieren. In der fächerübergreifenden Schau (20. Januar bis 25. März) stellen 40 internationale Künstler ihre Positionen dar. Das "Amt für Umbruchsbewältigung" ist nebenan im Presse- und Informationsamt zu finden.

Die Kuratorin der Ausstellung, Fanti Baum, erklärt die Kooperation mit der Bürgersprechstunde so: "Alle Interessierten können sich im Kunstverein, wo es auch eine Art Wartebereich geben wird, eine Nummer ziehen. Vor der Beratung gibt es also einen Vorlauf, der Amtsstrukturen abruft." Und jeder Wissenschaftler hat in seiner Sprechstunde einen Gegenstand dabei, der ihn mit seinem Thema verbindet.

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