Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hessen Mit fiktiven Beraterverträgen Airline geschädigt
Mehr Hessen Mit fiktiven Beraterverträgen Airline geschädigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:18 21.12.2017
Die Statue Justitia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archiv
Frankfurt/Main

Der Angeklagte, ein Filmproduzent, hatte zwischen 2009 und Oktober 2010 Rechnungen eingereicht, obwohl er für das Unternehmen überhaupt keine Leistungen erbracht hatte.

Die fiktiven Verträge waren Teil eines komplexen Betrugs, den die damalige Lebensgefährtin des Mannes zu verantworten hatte. Sie arbeitete bei dem Unternehmen als Sekretärin. Um ihrem Lebensgefährten zu imponieren, hatte sie Aufträge für Werbefilme fingiert und erteilt. Der Filmemacher rechnete über Jahre hinweg rund 2,3 Millionen Euro mit der Airline ab, die von ihm tatsächlich produzierte Filme niemals zu Gesicht bekommen hatte.

In einem ersten Prozess waren die Lebensgefährtin 2013 wegen Untreue zu vier Jahren und der Produzent wegen Beihilfe zur Untreue zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil gegen den 43-Jährigen jedoch aufgehoben. Die Bundesrichter zeigten sich nicht überzeugt, dass er von den Machenschaften seiner Lebensgefährtin gewusst und diese unterstützt habe. Das Landgericht schloss sich im zweiten Prozess dieser Einschätzung an. Insofern wurden dem Mann nun nur die fiktiven Beraterverträge zur Last gelegt, für die er nie eine Beratung erbracht hatte. 

dpa

Die AfD peilt nach dem klaren Einzug in den Bundestag auch bei der Landtagswahl in Hessen 2018 ein zweistelliges Ergebnis an. In Hessen war die Alternative für Deutschland bei der Bundestagswahl nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 11,9 Prozent der Stimmen gekommen.

20.09.2018
OP „Es gibt keine Zeit für Träume“ - Pussy Riot-Mitglied Samuzewitsch im Interview

Vor einem Jahr wurde das Urteil über Pussy Riot gesprochen. Wegen einer Anti-Putin-Demonstration wurden die Bandmitglieder zu zwei Jahren Haft verurteilt.Ein Gespräch mit Jekaterina Samuzewitsch, die inzwischen wieder frei ist.

06.03.2018
Hessen Ausgehen: Der Tipp - Grabesgruß aus den Neunzigern

Mark Lanegan stellt Dienstag im Musikzentrum seine Platte ,,Blues Funeral" vor. Eine düstere Platte über Vergebliches und Vergängliches ohne viel schnickschnack.

13.11.2012