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Mit Auto in Einkaufspassage gerast: Prozess

Prozesse Mit Auto in Einkaufspassage gerast: Prozess

Gegen eine mutmaßliche Einbrecherbande mit vier Mitgliedern ist am Mittwoch der Prozess vor dem Landgericht Frankfurt eröffnet worden. Den zwischen 22 und 24 Jahre alten Männern werden 27 teils schwere Straftaten zur Last gelegt.

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Die Figur einer «Justitia».

Quelle: Patrick Seeger/Archiv

Frankfurt/Main. So rasten sie laut Anklage im November 2015 mit einem Auto in eine Einkaufspassage in der Innenstadt von Bad Homburg und entwendeten dort einen ganzen Geldautomaten. Einen Monat später brannte in Frankfurt ein Geldautomat, den die mutmaßlichen Täter mit Propangas in die Luft gesprengt haben sollen. Bargeld fiel ihnen allerdings nicht in die Hände. Insgesamt wurden bei allen Taten mehr als 50 000 Euro Bargeld erbeutet.

Bei den anderen Straftaten wurden vor allem Tankstellen und Geschäftsräume von den mutmaßlichen Einbrechern heimgesucht. Bei zwei Einbrüchen in Bad Vilbel sollen sie schwere Gully-Deckel durch die Fenster geworfen haben und in den Verkaufsraum eingestiegen sein. Im April vergangenen Jahres wurden die Männer schließlich nach und nach festgenommen. Die Polizei war bei anderweitigen Ermittlungen auf ihre Spur gekommen. Vor Gericht machten sie am ersten Verhandlungstag noch keine Angaben. Infolge Terminprobleme eines Verteidigers musste die Strafkammer den Prozess bereits kurz nach Verlesung der Anklageschrift vertagen. Die Richter gehen von einer ausgedehnten Beweisaufnahme aus - bislang sind zwölf Fortsetzungstermine festgelegt worden.

dpa

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