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Ministerpräsident Bouffier empfängt Sternsinger

Regierung Ministerpräsident Bouffier empfängt Sternsinger

Zum neuen Jahr haben Sternsinger aus den drei katholischen Bistümern in Hessen für Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gesungen. Die zwei Dutzend Kinder und Jugendlichen sammelten am Montag in der Staatskanzlei in Wiesbaden für ihre Altersgenossen in Nicaragua.

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Sternsinger beim Ministerpräsidenten. Foto: Fredrik von Erichsen

Wiesbaden. Die 54. bundesweite Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Klopft an Türen und pocht auf Rechte“ und setzt sich vor allem für die Rechte von Kindern ein.

Der Ministerpräsident lobte das Engagement der Sternsinger, die aus Wetzlar (Bistum Limburg), Hilders (Bistum Fulda) und Lorsch (Bistum Mainz) kamen. Es sei wichtig, sich nicht nur mit sich selbst, zu beschäftigen, sondern an die Menschen in anderen, ärmeren Teilen der Welt zu denken. Die Frage von Kinderrechten „ist und bleibt aktuell“.

Er sei selbst vor vielen Jahren in Nicaragua gewesen zu Regierungszeiten der linksgerichteten Sandinisten, berichtete Bouffier. Es habe ihn sehr beeindruckt, wie sehr die Menschen in Nicaragua in ihrem katholischen Glauben verwurzelt seien. Er habe damals in der Hauptstadt Managua Kardinal Miguel Obando y Bravo getroffen. Der Kirchenführer gilt als scharfer Kritiker der rechten wie linken Regierungen in dem armen mittelamerikanischen Land.

Am Eingang zur Staatskanzlei in Wiesbaden brachten die Sternsinger den traditionellen Segensspruch C + M + B (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) und die Jahreszahl 2012 an. Bouffier dankte den Sängern: “Es ist eine schöne Tradition, dass wir das Jahr mit Kindern beginnen.“ Im vergangenen Jahr hatten die katholischen Sternsinger bundesweit etwa 42 Millionen Euro gesammelt.

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