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Ministerium verteidigt Turnhallen als Flüchtlingsunterkunft

Migration Ministerium verteidigt Turnhallen als Flüchtlingsunterkunft

Das Innenministerium in Wiesbaden hat die Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen verteidigt. "Die Belegung von Sporthallen ist der aktuellen Situation und der Notversorgung der Flüchtlinge geschuldet und wird von den Kommunen nur in Anspruch genommen, wenn keine anderen Möglichkeiten bestehen", sagte ein Sprecher der Behörde am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

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Ein Flüchtling sitzt in einer Turnhalle, die als Unterkunft dient.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. Gleichwohl räumte er ein, dass die Versorgung von Asylsuchenden in Turnhallen sowohl den Schul- als auch den Vereinssport in Hessen beeinträchtige.

Der Landessportbund (lsb) Hessen hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass derzeit in rund 40 Turnhallen im Land Flüchtlinge untergebracht seien. Mindestens 100 Vereine seien dadurch in der Sportausübung eingeschränkt. "Diese Zahl zeigt, dass wir nicht von Einzelfällen sprechen", sagte lsb-Präsident Rolf Müller. Zwar müsse der Sport zurückstecken, wenn Asylsuchende sonst nicht versorgt werden könnten - "ich appelliere aber ganz eindringlich an die Politik, dies nicht zu einer Dauerlösung werden zu lassen", sagte er.

Für die Belegung der Sporthallen sind nach Ministeriumsangaben die Kommunen verantwortlich.

dpa

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