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Ministerin: Hessen würde Zwischenlagerung von Atommüll akzeptieren

Atom Ministerin: Hessen würde Zwischenlagerung von Atommüll akzeptieren

Im Streit um die Aufnahme des nach Deutschland zurückkehrenden Atommülls hat Hessen Bereitschaft signalisiert. "Die hessische Landesregierung hat wiederholt darauf hingewiesen, dass Hessen nach sachlicher und fachlicher Prüfung eine Zwischenlagerung von Castoren mit wiederaufbereitetem Atommüll akzeptieren würde", sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Montag in Wiesbaden.

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Umweltministerin Priska Hinz (Grüne).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. "So ist es im schwarz-grünen Koalitionsvertrag vereinbart und an dieser grundsätzlichen Position hält Hessen auch weiterhin fest."

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte in einem Beitrag für den Berliner "Tagesspiegel" (Montag) mit einer bundesweiten Verteilung gedroht, weil nicht genügend Länder zur Aufnahme bereit seien. Sie griff vor allem Hessen und Bayern an. Ihr Ministerium in Berlin sei angewiesen worden, ein entsprechendes Konzept für die 26 insgesamt zurückerwarteten Castorbehälter zu erarbeiten. Zur Aufnahme bereit sind Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg, mindestens ein drittes Bundesland wird gebraucht.

Hessens Ministerin erklärte, vom Bundesumweltministerium lägen weder dem hessischen Umweltministerium noch der Staatskanzlei konkrete Anfragen bezüglich der Zwischenlagerung von Castoren in Biblis vor. "Kommentare und vermeintliche Aufrufe in den Medien ersetzen dies nicht."

dpa

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