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Hessen Merck kann schwachen Euro in mehr Gewinn ummünzen
Mehr Hessen Merck kann schwachen Euro in mehr Gewinn ummünzen
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08:43 06.08.2015
Darmstadt

Aus eigener Kraft, also ohne den Rückenwind des schwachen Euro, stiegen die Erlöse allerdings lediglich um 2,2 Prozent. Unterm Strich blieben 343,4 Millionen Euro als Gewinn übrig, gut 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seinen Ausblick für das laufende Jahr bestätigte der Konzern.

Bei Mercks umsatzstärkstem Mittel, dem Multiple-Sklerose-Medikament Rebif, wäre der Umsatz ohne Hilfe der Währungskurse um 12 Prozent gesunken. Das Mittel wird Patienten gespritzt und hat derzeit starke Konkurrenz durch Arzneien zum Schlucken. Auch der Umsatz mit dem Krebsmittel Erbitux ging aus eigener Kraft zurück. Künftig soll nach der Übernahme des US-Laborzulieferers Sigma-Aldrich mehr Geld in die Kasse fließen. Der Konzern will den größten Zukauf seiner Geschichte im dritten Quartal abschließen, wie Vorstandschef Karl-Ludwig Kley ankündigte.

dpa