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Merck-Chef Kley: Kosten müssen "signifikant" sinken

Pharma Merck-Chef Kley: Kosten müssen "signifikant" sinken

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat seinen Aktionären wegweisende Effizienzsteigerungen versprochen.

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Karl-Ludwig Kley will Mittel für Investitionen freisetzen. Foto: Roman Groesser

Frankfurt/Main. Das Dax-Unternehmen werde die Kosten auf breiter Front senken, um Mittel für Investitionen freizusetzen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Merck KGaA, Karl-Ludwig Kley, am Freitag auf der Hauptversammlung in Frankfurt: "Wenn wir Merck ... deutlich nach vorn bringen wollen - und das wollen wir - dann muss die Senkung unserer Kosten signifikant sein."

Das werde aber nur gelingen, wenn beim Personal gespart werde. 2011 seien 40 Prozent der operativen Kosten in diesem Bereich angefallen. Zum Personalabbau gebe es keine Alternative. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern in Deutschland, wo Merck 25 Prozent seiner 40 000 Mitarbeiter beschäftigt, seien auf einem guten Weg und könnten "relativ zeitnah" abgeschlossen werden, sagte Kley: "Beide Seiten stimmen überein, dass Entscheidungen sozialverträglich und möglichst auf freiwilliger Basis umgesetzt werden sollen."

Im Geschäftsjahr 2011 hatte Merck erstmals mehr als 10 Milliarden Euro umgesetzt. Der Nettogewinn ging allerdings wegen hoher Abschreibungen um 2,3 Prozent auf 617,5 Millionen Euro zurück.

dpa

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