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Mehr als zehn Jahre Haft wegen Messerattacke

Prozesse Mehr als zehn Jahre Haft wegen Messerattacke

Wegen einer blutigen Messerattacke auf den neuen Freund seiner Ehefrau ist ein 49 Jahre alter Frührentner zu zehn Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden.

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Frankfurt . Das Landgericht Frankfurt ging am Dienstag von einem versuchten Mord und Körperverletzung aus. Zu der Bluttat war es im Februar dieses Jahres auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Kriftel (Main-Taunus-Kreis) gekommen. Dort arbeitete die Ehefrau.

Der Angeklagte, der schon zuvor immer wieder auf dem Parkplatz seiner Frau und deren Lebensgefährten nachgestellt hatte, lauerte dem neuen Freund auf, als dieser den Markt mit Süßwaren belieferte. Er stürzte sich von hinten auf ihn und stieß zweimal mit dem Messer tief in den Hals. Danach flüchtete er. Das schwer verletzte Opfer konnte im Krankenhaus gerettet werden.

Vor Gericht schwieg der Angeklagte. Bereits zwei Monate vor dem Messerangriff hatte er seinen Kontrahenten auf dem Parkplatz zusammengeschlagen. Dies wurde von der Schwurgerichtskammer als Körperverletzung in das Urteil einbezogen. "Der Angeklagte fühlte sich nach der Trennung in seiner Eitelkeit verletzt", sagte die Vorsitzende Richterin. Mehrere Versuche, die Frau zurückzuholen, die er offenbar über Jahre hinweg gedemütigt hatte, waren zuvor gescheitert.

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