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Mehr als 20 Hinweise zum Babyknochen-Fall nach ZDF-Sendung

Kriminalität Mehr als 20 Hinweise zum Babyknochen-Fall nach ZDF-Sendung

Hilft die TV-Fahndung bei der Aufklärung eines rätselhaften Verbrechens in Südhessen? Die Ermittler haben möglicherweise neue Ansatzpunkte bekommen.

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Das Logo der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst».

Quelle: Matthias Balk/Archiv

Viernheim. 23 neue Hinweise zu den in Südhessen gefundenen Babyknochen sind nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" bei der Polizei eingegangen. Die meisten bezögen sich auf die Wickeltasche, in der die Überreste des Babys in einem Wald bei Viernheim in Südhessen gefunden worden waren, sagte Polizeisprecherin Christiane Kobus am Donnerstagmittag. Die anderen Hinweise hätten mit Personen zu tun. Alle würden nun geprüft, dies könne eine Weile dauern. Die Sendung wurde am Mittwochabend ausgestrahlt.

Am 9. September hatte ein Pilzsammler die Wickeltasche mit den Überresten eines männlichen Babys entdeckt. Bisher ist bekannt, dass der Junge bereits mit Drogen in Berührung gekommen ist. Die Ermittler vermuten, dass die Mutter während ihrer Schwangerschaft Amphetamine konsumiert haben könnte. Sie gehen zudem davon aus, dass die Frau zumindest zeitweilig in Süddeutschland gelebt hat und Deutsche ist.

In der Wickeltasche fanden die Ermittler zudem DNA-Spuren einer anderen Frau. Dies lege nahe, dass die Tasche noch von jemand anderem benutzt worden sei oder sie von einer früheren Besitzern stamme, sagte Kobus.

Die Fahnder hatten zuvor Aufnahmen der Kleidung des Jungen sowie der aufgefundenen Gegenstände veröffentlicht, bislang aber ohne Erfolg. Die Ermittler hatten in Südhessen und Baden-Württemberg Krankenhäuser und vor allem Frauenärzte angesprochen.

dpa

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