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Mehr Tierversuche in Südhessen

Tiere Mehr Tierversuche in Südhessen

Die Zahl der Tierversuche in Südhessen und im Rhein-Main-Gebiet ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen.

Darmstadt. Gezählt wurden im Bereich des Regierungsbezirks Darmstadt mehr als 150 000 Experimente mit Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken, das ist ein Plus von 2,5 Prozent, wie das Regierungspräsidium (RP) am Donnerstag mitteilte.

Nach mehr als 147 000 Versuchen in 2010 und rund 139 000 in 2009 nahm die Zahl damit erneut zu.

In Südhessen und im Rhein-Main-Gebiet nutzen in der Regel dort ansässige Pharmaunternehmen, Universitäten und öffentliche wie private Forschungseinrichtungen Tierversuche. Ein Großteil der Tiere wird für die Erforschung von Krankheiten verwendet. Regierungspräsident Johannes Baron sagte: "Der Wissenschaftsstandort Rhein-Main boomt, immer mehr neue Forschungsgruppen lassen sich hier nieder."

Laut dem RP wurden am häufigsten Mäuse für die Versuche verwendet, ihr Anteil betrug 68,2 Prozent oder auch knapp 103 000. An zweiter Stelle folgten mit abnehmender Tendenz Ratten (16,1 %). Deutlich weniger wurden im vergangenen Jahr Kaninchen, Meerschweinchen und Hunde und Schweine für Tierversuche eingesetzt. Ein Anstieg wurde dagegen bei Schafen, Reptilien, Amphibien und Fischen verzeichnet.

dpa

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