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Mehr Betreuung für Kleinkinder - aber noch nicht genug

Statistik Mehr Betreuung für Kleinkinder - aber noch nicht genug

Eltern finden in Hessen immer leichter einen Betreuungsplatz für Kleinkinder - allerdings reicht das Angebot noch immer nicht aus.

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Quelle: Archivfoto

Wiesbaden. Außerdem gibt es regional große Unterschiede, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Statistischen Landesamts in Wiesbaden hervorgeht.

Gut jedes fünfte Kind (21 Prozent) unter drei Jahren findet landesweit einen Platz in einer Krippe, Krabbelstube oder bei Tageseltern. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die Statistiker haben die Zahlen jeweils im März erhoben. Bund und Länder hatten aber vereinbart, für mindestens 35 Prozent aller Kleinkinder Betreuungsangebote zu schaffen. Denn ab 2013 gilt ein Rechtsanspruch. Wie viele Plätze in Hessen dafür noch fehlen, konnten die Statistiker nicht sagen.

In Hessen gibt es insgesamt knapp 33 500 Plätze für Kleinkinder, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als 80 Prozent der Jungen und Mädchen werden in einer Tageseinrichtung betreut, die anderen bei Tagesmüttern und -vätern.

Bei den Angeboten der Kreise und kreisfreien Städte gibt es aber große Unterschiede. Der Hochtaunuskreis belegt mit einer Betreuungsquote von 28,8 Prozent wieder den Spitzenwert unter den Landkreisen und kreisfreien Städten. Das Angebot in Marburg, Bad Homburg (je 35,5 Prozent) und Gießen (30,4 Prozent) ist allerdings noch besser. Frankfurt kommt nach der Erhebung auf 26,9 Prozent. Am geringsten ist das Angebot in Rüsselsheim (11,2 Prozent), gefolgt von Groß-Gerau (14,7 Prozent) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (16,6 Prozent).

Unterschiede gibt es auch bei der Aufteilung der Plätze: So deckt die Stadt Marburg den Bedarf zu fast 40 Prozent mit Tagesmüttern ab. Auch in Hanau (35 Prozent) und Offenbach (31 Prozent) gibt es überdurchschnittlich viele Tageseltern. Im Kreis Limburg-Weilburg sind es dagegen nur drei Prozent.

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