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Mannheim und Ludwigshafen stellen Störfallbroschüre vor

Kommunen Mannheim und Ludwigshafen stellen Störfallbroschüre vor

Mit Blick auf das Risiko möglicher industrieller Störfälle, arbeiten Unternehmen und Behörden der Städte Mannheim und Ludwigshafen zunehmend eng zusammen. Am Mittwoch haben Vertreter beider Städte erstmals eine "Große Störfallbroschüre" vorgestellt, in der Informationen zum richtigen Verhalten bei industriellen Unfällen weitergegeben werden.

Mannheim/Ludwigshafen. Die Informationen seien hilfreich für Menschen in der Metropolregion Rhein Neckar, die Teile von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen umfasst, sagte Mannheims Erster bürgermeister Christian Specht (CDU) in Mannheim.

Die Broschüre besteht aus zwei Teilen, da sich die insgesamt 25 Mannheimer und 19 Ludwigshafener Unternehmen in jeweils einem Heft vorstellen. Specht betonte, dass dies nur aus Gründen des Umfangs geschehen ist. "Im Prinzip handelt es sich um eine Broschüre mit dem Ziel, die Sicherheitsrisiken und den Umgang damit offenzulegen", sagte Specht. Als Beispiel für gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Katastrophenschützern der Städte nannte er die Explosion auf dem BASF-Werksgelände im Oktober 2016. Damals hätten Einsatzkräfte der Städte "gut und eng zusammengearbeitet".   

Wie sein Kollege aus Mannheim, so lobte auch Ludwigshafens Feuerwehrdezernent Dieter Feid (SPD) die Zusammenarbeit auf beiden Seiten des Rheins. Diese sei notwendig, da es in der Rhein-Neckar-Region eine überdurchschnittlich hohe Zahl von Störfallbetrieben gebe. "Wenn in Mannheim etwas passiert, dann sind auch die Bürger in Ludwigshafen betroffen und umgekehrt", sagte er. Im vergangenen Jahr hatten beide Städte gemeinsam eine "Kleine Störfallbroschüre" herausgegeben, die Informationen zum richtigen Verhalten bei industriellen Störfällen bereithielt.

dpa

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