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Lötzsch-Rücktritt: Wissler fühlt sich in Hessen ausgelastet

Parteien Lötzsch-Rücktritt: Wissler fühlt sich in Hessen ausgelastet

Nach dem Rücktritt der Linken-Bundesvorsitzenden Gesine Lötzsch hat sich die hessische Landtagsfraktionschefin Janine Wissler zurückhaltend zu Nachfolgeambitionen geäußert.

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Gesine Lötzsch legte ihr Amt nieder. Foto: Rainer Jensen

Wiesbaden. "Ich habe derzeit einige Ämter hier in Hessen, und ich fühle mich, ehrlich gesagt, auch ganz gut damit ausgelastet", sagte Wissler dem Radiosender hr-Info am Mittwoch. Die 30-Jährige bedauerte den Schritt von Lötzsch, äußerte aber "großen Respekt". Die Bundesvorsitzende hatte ihren Rücktritt mit der Krankheit ihres Mannes begründet.

Wissler war bereits in der vergangenen Woche in der "Bild"-Zeitung als mögliche neue Co-Vorsitzende der Partei genannt worden - zusammen mit Oskar Lafontaine. Die hessische Linke hatte aber einen Wechsel der Politikstudentin an die Spitze der Bundespartei dementiert. Wissler, die seit 2009 mit Willi van Ooyen die Landtagsfraktion führt, gilt als großes Talent der Partei.

Die Linke will am 2. und 3. Juni auf einem Parteitag in Göttingen einen neuen Bundesvorstand wählen. Bis dahin werde Klaus Ernst als Vorsitzender die Linke allein führen, sagte am Mittwoch der Sprecher der Landespartei, Achim Kessler, der Nachrichtenagentur dpa. Man werde sich vor den anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen nicht zu Personalspekulationen äußern, bekräftigte er.

dpa

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