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Letzter Tag bei Neckermann - Beschäftigte fürchten Arbeitslosigkeit

Handel Letzter Tag bei Neckermann - Beschäftigte fürchten Arbeitslosigkeit

Zahlreiche Beschäftigte des insolventen Versandhandels Neckermann haben am Freitag ihren letzten Arbeitstag angetreten. Bis auf eine kleine Rumpfmannschaft zur Abwicklung verlieren die rund 2.000 Beschäftigten zum Monatsende ihre Jobs und müssen sich ab Montag arbeitslos melden.

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Der Versandhandel Neckermann ist insolvent.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Das Unternehmen mit seinem Stammsitz in Frankfurt und einer Tochter in Sachsen-Anhalt wird abgewickelt, nachdem in einem monatelangen Verfahren kein Investor gefunden worden war. Einzige Ausnahme ist die auf Übergrößen spezialisierte Tochter "Happy Size", die mit rund 80 Beschäftigten an den Pforzheimer Versand Klingel zur Weiterführung verkauft wurde.

Die vorläufigen Insolvenzverwalter Michael Frege und Joachim Kühne von der Kanzlei CMS Hasche Sigle haben für Montag die Vorlage ihres Insolvenzberichts angekündigt. Auf dieser Grundlage wird das Amtsgericht Frankfurt voraussichtlich das ordentliche Insolvenzverfahren eröffnen, in dem dann die Liquidation sämtlicher noch vorhandener Vermögenswerte ansteht. Dazu zählen Anlagen, Markenrechte, Internet-Adressen und die Kundenliste. Die verbliebenen Waren sollen an Großabnehmer gehen. Der Erlös geht an die Gläubiger des vor 62 Jahren von Josef Neckermann gegründeten Unternehmens, das zuletzt dem US-Investor Sun Capital gehörte.

dpa

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