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Lebensgefährtin im Streit beinahe erwürgt: Anklage verlesen

Prozesse Lebensgefährtin im Streit beinahe erwürgt: Anklage verlesen

Zum Auftakt des Prozesses um die versuchte Tötung einer jungen Frau im osthessischen Heringen ist am Dienstag lediglich die Anklage verlesen worden. Der wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagte 22-Jährige kündigte an, sich bei einem Verhandlungstermin am 2. Januar über seinen Verteidiger zur Sache äußern zu wollen.

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Schriftzug am Eingang zum Landgericht Fulda.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Fulda. Der Italiener wird beschuldigt, seine 23 Jahre alte Lebensgefährtin im Juni beinahe erwürgt zu haben. Bei einem Spaziergang auf einem Feldweg in den Werrawiesen bei Heringen-Wölfershausen (Kreis Hersfeld-Rotenburg) soll ein Streit der beiden eskaliert sein. Der Mann schlug und würgte laut Anklage seine Lebensgefährtin bis zur Bewusstlosigkeit und nahm laut Staatsanwalt ihren Tod billigend in Kauf. Er soll zwar noch eine Mund-zu-Mund-Beatmung versucht haben, Polizei und Rettungsdienste verständigte demnach aber erst sein herbeigerufener Bruder.

Die Ärzte im Klinikum Bad Hersfeld konnten das Leben der jungen Frau damals retten. Sie erlitt aber so schwere Hirnschäden, dass sie noch immer in einem Wachkoma liegt. Ihre Mutter tritt im Prozess als Nebenklägerin auf. Das Gericht hat für das Verfahren bislang sechs Verhandlungstermine angesetzt und will drei Sachverständige hören. Mit einem Urteil ist Ende Februar zu rechnen.

dpa

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