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Hessen Landtag organisiert Anhörung zur Lage der hessischen Zeitungen
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16:35 15.04.2015
Wiesbaden

Sowohl die regierende CDU als auch die SPD-Opposition zeigten sich über die wachsende Konzentration auf dem Printmarkt besorgt. Beide Parteien verwiesen auf die jüngste Entwicklung in Südhessen mit dem Verkauf des "Darmstädter Echo" an die Verlagsgruppe Rhein Main, zu der auch die "Allgemeine Zeitung" (Mainz) und der "Wiesbadener Kurier" gehören.

In Südhessen gebe es zum Teil inzwischen Monopole, sagte die Darmstädter CDU-Abgeordnete Karin Wolff. Union und Grüne wollen dem rasanten Wandel in der Medienlandschaft mit einer Stärkung der Medienkompetenz an Schulen begegnen. Skeptisch äußerte sich Wolff zu einem von der Opposition vorgeschlagenen Stiftungsmodell.

Die Stiftung soll nach einem SPD-Vorschlag auch digitale Publikationsstrukturen für lokale und regionale journalistische Angebote entwickeln. An eine öffentlich-rechtliche Zeitung sei jedoch nicht gedacht, betonte der SPD-Abgeordnete Michael Siebel, der ebenfalls aus Darmstadt kommt.

dpa