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Land bei Kommunenhilfe für Langzeitarbeitslose vorn

Arbeitsmarkt Land bei Kommunenhilfe für Langzeitarbeitslose vorn

Bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen in kommunaler Hand rangiert Hessen im Bundesvergleich nach eigenen Angaben weiter an der Spitze. Die Zahl der Kreise und kreisfreien Städte, die diese Aufgabe als sogenannte Optionskommune wahrnehmen, stieg zum Jahresbeginn um 3 auf 16.

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Grüttner: «Hessen liegt vorn.» Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Wiesbaden. Darauf hat Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch im Kreis Groß-Gerau - einem der drei Neuzugänge - aufmerksam gemacht.

Diesen 16 stehen 10 Kreise und kreisfreie Städte gegenüber, wo Arbeitsagentur und Kommune wie bisher in Jobcentern kooperieren. Damit betreuen 60 Prozent aller Grundsicherungsträger in Hessen Langzeitarbeitslose in eigener Regie. Bundesweit liegt diese Zahl bei rund 25 Prozent.

Die Zusammenarbeit von Land und Optionskommunen beim Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit habe sich bewährt, sagte Grüttner laut Mitteilung. Er wies darauf hin, dass mit den Neuzugängen - darunter auch der Lahn-Dill-Kreis und die Stadt Offenbach - und den bisherigen Optionskommunen 2012 Zielvereinbarungen beschlossen werden. Sie sollen die Qualität der Arbeit sichern und die Arbeit vergleichbar machen. Mit den 13 bisherigen Optionskommunen waren erstmals 2011 solche Vereinbarungen unterzeichnet worden. Darin war unter anderem festgeschrieben, dass die Integration der Betroffenen ins Erwerbsleben verbessert werden soll.

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