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Kurden demonstrieren gegen türkischen Militäreinsatz

Konflikte Kurden demonstrieren gegen türkischen Militäreinsatz

In Frankfurt protestieren Hunderte gegen die türkische Militäroffensive im Norden Syriens. Die Polizei befürchtet Auseinandersetzungen - anders als in Köln bleibt es aber friedlich.

Frankfurt/Main. Mehrere Hundert Menschen haben am Wochenende in Frankfurt gegen den türkischen Militäreinsatz in Nordsyrien protestiert. Am Samstag versammelten sich etwa 250 Menschen zu einem Demonstrationszug vom Hauptbahnhof bis zum Rossmarkt in der Innenstadt.

Polizeikräfte begleiteten den Zug, da sie Ausschreitungen zwischen Kurden und türkischen Nationalisten befürchteten. Es kam aber nach Angaben der Polizei zu keinen Zwischenfällen. Am Sonntagabend gab es nach Angaben der Polizei eine weitere Demonstration in Frankfurt mit rund 100 Teilnehmern. Es habe keine Zwischenfälle gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Auch in Köln gingen viele auf die Straße: Weil die türkische Armee vor einer Woche in die syrische Region Afrin einmarschiert war, um die kurdische Miliz YPG zu bekämpfen, demonstrierten dort am Samstag mehr als 20 000 Menschen. Da Demonstranten überall im Kölner Protestzug verbotene PKK-Fahnen und Öcalan-Bilder geschwenkt hatten, wurde diese Kundgebung von der Polizei aufgelöst. Das war in Frankfurt kein Thema, wie ein Polizeisprecher sagte. Beobachtungen zufolge wurden in der Stadt am Main keine verbotenen PKK-Symbole gezeigt.

dpa

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