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Kriminalität in Hessen rückläufig

Kriminalität Kriminalität in Hessen rückläufig

Erstmals seit 1984 ist in Hessen die Zahl der erfassten Straftaten wieder unter die Schwelle von 400 000 gefallen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 396 834 Fälle registriert, ein Minus von 5030 (1,3 Prozent) im Vergleich zu 2010.

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Einzig die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg. Foto: Franz-Peter Tschauner/Symbol

Wiesbaden. Zugleich wurde mit 58,5 Prozent die höchste Aufklärungsquote seit 1971 erreicht. Innenminister Boris Rhein (CDU) sprach am Freitag in Wiesbaden bei der Vorlage der Kriminalitätsstatistik von einer "sehr positiven Bilanz". "Sorgenkind" bleibe allerdings die Zahl der Wohnungseinbrüche. Diese legten erneut um neun Prozent auf fast 11 000 zu.

Insgesamt ging die Zahl der Diebstähle jedoch um 1,9 Prozent zurück. Deutlich rückläufig waren Morddelikte (-10,8 Prozent) und fahrlässige Tötungsdelikte (-14,9 Prozent). Als Erfolg wertete das Innenministerium auch den Rückgang bei der Jugendkriminalität. Die Zahl der tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 20 Jahren nahm um 10,8 Prozent ab. Als wichtigen Baustein für die positive Entwicklung bezeichnete Rhein das Programm "regionale Sicherheit". Seit 1. September vergangenen Jahres sind 100 Bereitschaftspolizisten bei den sieben Präsidien im Einsatz. Bei der Kontrolle von fast 18 000 Fahrzeugen deckten sie 1300 Straftaten auf und nahmen 350 Menschen fest, wie aus der Bilanz hervorgeht.

dpa

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