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Kommunen fürchten steigende Kosten durch "Hundeführerschein"

Tiere Kommunen fürchten steigende Kosten durch "Hundeführerschein"

Die kommunalen Spitzenverbände haben am Donnerstag vor steigenden Kosten durch den geplanten "Hundeführerschein" in Hessen gewarnt. "Der Tierschutz darf nicht durch die Hintertür auf die Kommunen abgeladen werden", sagte Anita Oegel vom Hessischen Städtetag bei einer Anhörung im Wiesbadener Landtag.

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500 000 Hundebesitzer wären in Hessen betroffen.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Wiesbaden. Der Gesetzentwurf der SPD bedeute zudem einen erheblichen Verwaltungsaufwand.

Die Oppositionspartei will unter anderem eine Haftpflichtversicherung für geschätzt 500 000 Hundebesitzer in Hessen zur Pflicht machen. Diese sollen eine Art Hundeführerschein machen, also Sachkunde erbringen. Es soll außerdem eine Chip-Pflicht zur Identifizierung der Vierbeiner eingeführt werden. Dafür könnte die umstrittene Liste gefährlicher Hunderassen wegfallen.

Obwohl der Gesetzentwurf aus der Opposition kommt, scheinen einige Vorschläge wie die Chip-Pflicht zwischen den Fraktionen mehrheitsfähig zu sein. "Es geht zentral darum, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und Beißunfälle zu vermeiden", teilten die CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Bauer und Klaus Dietz nach der Anhörung mit. Diese habe wichtige Impulse geliefert, über die man nun weiter beraten müsse, "um eine gerechte Abwägung in einer schwierigen Frage zu erreichen".

dpa

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