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Kommunale Krankenhäuser fordern Geld von Kassen

Krankenhäuser Kommunale Krankenhäuser fordern Geld von Kassen

33 kommunale Krankenhäuser in Hessen wollen mehr Geld von den Krankenkassen. Am Dienstag veröffentlichte der Klinikverbund Hessen ein Fünf-Punkte-Papier.

Hofheim. Er fordert darin "ein auf Dauer solides und tragfähiges Finanzierungskonzept". Aktueller Anlass: die jüngsten Tarifabschlüsse.

Da Krankenhäuser nicht einfach die Preise erhöhen könnten, könnten Mehrkosten nur über Stellenabbau oder Arbeitsverdichtung finanziert werden. "Darunter leiden am Ende Patienten und Mitarbeiter", argumentiert der Verbund in Hofheim. Das Papier soll am Mittwoch bei einer Gesellschafterversammlung von 22 Krankenhausträgern diskutiert werden, wie die dpa erfuhr. Die von Städten und Kreisen getragenen Krankenhäuser im Verbund, versorgen zusammen pro Jahr rund 470 000 Patienten stationär und 800 000 ambulant.

In seinem Papier fordert der Klinikverbund Hessen "als Sofortentlastung einen Teil der gegenwärtigen Überschüsse der gesetzlichen Krankenversicherungen". In Zukunft müssten Krankenhäuser erstens an den Einnahmezuwächsen der Krankenkassen und zweitens am Zuwachs der Sozialabgaben beteiligt werden. Die Preise für Krankenhausleistungen müssten an die allgemeine Kostensteigerung und die Tarifentwicklung gekoppelt werden.

dpa

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