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Hessen "Komasaufen" bleibt ernstes Problem in Hessen
Mehr Hessen "Komasaufen" bleibt ernstes Problem in Hessen
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10:06 04.05.2014
Hessen: Das «Komasaufen» stellt ernstes Problem dar. Quelle: Jens Büttner/Archiv
Wiesbaden

Das geht aus der Antwort von Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) auf eine Kleine Anfrage hervor. Während die Zahl der eingelieferten Jungen um drei Prozent auf 796 Jugendliche zurückging, stieg die Zahl der wegen Alkoholvergiftungen behandelten Mädchen um vier Prozent auf 584. Zahlen von 2013 lagen dem Ministerium zunächst noch nicht vor.

Um "Komasaufen" vorzubeugen, hat die hessische Landesregierung 2011 das Präventionsprojekt "HaLT - Hart am Limit" eingeführt. Dabei werden Kinder und Jugendliche nach dem Klinikaufenthalt von Suchtexperten angesprochen. Außerdem übernehmen Kommunen vorbeugend Verantwortung. Alle kreisfreien Städte und 14 Landkreise beteiligen sich den Angaben zufolge an dem Projekt. Es wird vom Sozialministerium sowie von Suchthilfeeinrichtungen und Krankenkassen getragen. Da die Zahlen in den vergangenen Jahren hoch geblieben sind, wurde das Projekt um zwei Jahre bis Ende 2015 verlängert.

dpa