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Knapp 2200 Frankfurter entschieden sich für deutschen Pass

Migration Knapp 2200 Frankfurter entschieden sich für deutschen Pass

Fast 2200 Menschen in Frankfurt haben sich im vergangenen Jahr für einen deutschen Pass entschieden - rund 500 von ihnen feierten ihre Einbürgerung am Dienstagabend in der Frankfurter Paulskirche.

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Peter Feldmann (SPD, l) in der Frankfurter Paulskirche.

Quelle: Fabian Sommer

Frankfurt/Main. In seiner Einbürgerungsrede sagte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, Frankfurt zeige, dass Vielfalt "nicht schief geht, im Gegenteil". Frankfurt sei schon immer eine Stadt mit Migration und immer wieder neuen Menschen gewesen.

Die neuen Deutschen stammen aus 205 verschiedenen Staaten und mussten für ihre Einbürgerung unter anderem ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen und den "Einbürgerungstest" erfolgreich absolvieren. Dank der Einbürgerung können sie in der Mainmetropole, die geprägt ist durch einen hohen Ausländeranteil und viele Menschen mit Migrationshintergrund, in wenigen Wochen erstmals an der Wahl des Oberbürgermeisters teilnehmen. Auch bei der Landtagswahl können sie mit bestimmen.

"Wie schon im vergangenen Jahr gibt es einen recht hohen Anteil britischer Staatsbürger", sagte Thomas Blank vom Standesamt Frankfurt. Die meisten von ihnen lebten schon lange in Deutschland und hätten sich vor allem im Zusammenhang mit dem anstehenden Brexit für eine Einbürgerung entschieden. Während 219 der neu eingebürgerten Menschen aus der Türkei stammten, stellten Marokkaner (185) die zweitgrößte Gruppe der Neu-Deutschen vor 141 ehemaligen Briten und 114 Polnischstämmigen.

dpa

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