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Hessen Kirchenpräsident fordert Lösung für Flüchtlinge in Idomeni
Mehr Hessen Kirchenpräsident fordert Lösung für Flüchtlinge in Idomeni
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13:47 07.04.2016
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Darmstadt

Die Lage in dem provisorischen Camp mit rund 13 000 Menschen beschrieben Jung und andere Kirchenvertreter am Donnerstag als katastrophal. "Die Situation wird von Griechenland alleine nicht zu lösen sein", sagte der Kirchenpräsident laut einer Mitteilung. "Deshalb wird es darum gehen, dass Europa noch einmal gemeinsam hier hinschaut und auch gemeinsam Lösungen für ein vernünftiges und ordentliches Aufnahme- und Registrierungsverfahren findet."

Der rheinische Präses Manfred Rekowski zeigte sich erschüttert von den Zuständen in Idomeni - "mitten in Europa". In dem Zeltlager müssten sich 150 Menschen eine Toilette teilen. Lange Schlangen warteten an der Essensausgabe. Die Zukunft für die Menschen sei derzeit völlig ungewiss. Die Schutzsuchenden wollen weiter Richtung Norden und Deutschland. Doch die Grenze ist inzwischen geschlossen und die früher massenhaft genutzte Balkanroute für Flüchtlinge damit dicht.

dpa

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