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Kein Haftbefehl nach Schüssen in Fuldaer Wohnung

Kriminalität Kein Haftbefehl nach Schüssen in Fuldaer Wohnung

Nach den in einer Fuldaer Wohnung abgefeuerten Pistolenschüssen ist kein Haftbefehl gegen den Festgenommenen ergangen. Es gebe keine belastbaren Beweise, dass der 63-jährige Mann auf seinen Bruder (66) oder das alarmierte Spezialeinsatzkommando schießen und jemanden töten oder verletzten wollte.

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Fulda. "Es liegt kein dringender Tatverdacht vor, der einen Haftbefehl rechtfertigen würde", erklärte Harry Wilke von der Staatsanwaltschaft Fulda am Dienstag.

Wieso der Schütze mehrfach in seiner Wohnung schoss, unter anderem gegen die Wand, ist unklar. Er löste damit in der Nacht zum Sonntag einen großen Polizei-Einsatz aus und wurde festgenommen. Bei den Schüssen des Mannes wurde ein Polizeihund tödlich getroffen. Der 63-Jährige befindet sich laut Staatsanwaltschaft noch immer im Krankenhaus. Beim Zugriff des SEK sei er kollabiert. Unklar ist weiter, ob der Schütze unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Nicht bekannt ist auch, ob die Waffe registriert war und er sie legal besaß.

dpa

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