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Das Landgericht Kassel will am Mittwoch ab 10 Uhr entscheiden, ob nach dem Borkener Grubenunglück 1988 Schadenersatzansprüche verjährt sind oder nicht.

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Dieses Archivfoto vom 2. Juni 1988 zeigt einen Blick auf die völlig zerstörte Materialzufahrt zur Grube in Borken.

Kassel. Grund ist ein erst vor rund zwei Jahren entdecktes Gutachten eines Bergamtes. In dem Papier von 1967, das von Journalisten des Hessischen Rundfunks (hr) bei Recherchen entdeckt wurde, soll bereits vor Gefahren gewarnt worden sein. Eine 55 Jahre alte Witwe will nun 6.000 Euro Schmerzensgeld. Hinter ihr stehen noch 15 weitere Verbliebene. Die Katastrophe von Borken war mit 51 Toten das schwerste Grubenunglück im deutschen Braunkohlebergbau.

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