Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
K+S leidet unter US-Steuerreform: Ab 2018 positive Effekte

Bergbau K+S leidet unter US-Steuerreform: Ab 2018 positive Effekte

Der Dünger- und Salzproduzent K+S rechnet durch die US-Steuerreform mit weniger Gewinn 2017 als geplant. Ein einmaliger Steueraufwand belaste das Nettoergebnis im Schlussquartal und auch das Jahresergebnis, erklärte der Konzern mit Sitz in Kassel am Mittwoch.

Voriger Artikel
Lufthansa ist wieder größte Airline Europas
Nächster Artikel
Hessischer Handel zieht Bilanz und blickt auf 2018

Das Logo des Kaliproduzenten K+S an der Fassade des Firmensitzes in Kassel.

Quelle: U. Zucchi/Archiv

Kassel. K+S muss für seine US-Tochter Morton Salt Steuern nachzahlen. Der prognostizierte Jahresgewinn von 140 bis 210 Millionen Euro werde sich voraussichtlich um einen zweistelligen Millionenbetrag verringern.

Das könnte auch die Aktionäre treffen, denn der MDax-Konzern schüttet in der Regel 40 bis 50 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern aus. Man werde die Steuernachzahlung aber nicht 1:1 an die Aktionäre weiterreichen. Am Markt wird bisher mit einer Dividende von 0,35 Euro je Aktie gerechnet, nach 0,30 Euro ein Jahr zuvor.

Ab dem laufenden Jahr erwartet K+S dann positive Auswirkungen der US-Steuerreform: Durch die Senkung des Körperschaftssteuersatzes in den USA von 35 Prozent auf 21 Prozent spare der Konzern von 2018 bis 2020 insgesamt rund 30 Millionen Dollar. US-Präsident Donald Trump hatte die versprochene Steuerreform Ende 2017 unterzeichnet.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft