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K+S legt Streit bei: Millionenzahlung für Gemeinde

Bergbau K+S legt Streit bei: Millionenzahlung für Gemeinde

Der Kasseler Dünger- und Salzhersteller K+S und die thüringische Gemeinde Gerstungen haben ihren Streit um eine mögliche Gefährdung des Trinkwassers beigelegt.

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Blick auf das Logo der K+S AG in Kassel.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Gerstungen/Kassel. Mit einem einstelligen Millionenbetrag helfe K+S beim Ausbau der Trinkwasserversorgung in Gerstungen, teilte der Konzern mit. Im Gegenzug ziehe die Gemeinde Klagen gegen die Versenkung von salzhaltigen Produktionsabfällen im Boden zurück. Diese Vereinbarung unterzeichneten der K+S-Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr und Bürgermeisterin Sylvia Hartung (parteilos) am Dienstag in Gerstungen.

Die Gemeinde hatte seit Jahren argumentiert, die Salzabfälle im Boden gefährdeten ihr Trinkwasser. Die Einigung gilt für 30 Jahre. Damit hat der Kasseler MDax-Konzern Rechtssicherheit bei der Entsorgung, die essenziell für die Produktion mit über 4000 Arbeitsplätzen im hessisch-thüringischen Kalirevier ist. Im November hatte sich das Unternehmen bereits mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) verständigt: K+S verzichtet auf einen Teil des genehmigten Volumens für die Versenkung von Salzabfällen und ab 2022 komplett auf diesen Entsorgungsweg.

dpa

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