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K+S beharrt auf Geheimhaltung von Treuhandvertrag

Bergbau K+S beharrt auf Geheimhaltung von Treuhandvertrag

Der Düngemittelkonzern K+S aus Kassel pocht darauf, dass der mehr als 20 Jahre alte Fusionsvertrag zwischen der ost- und westdeutschen Kali-Industrie unter Verschluss bleibt.

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Blick auf ein Rednerpult des Düngemittelkonzerns K+S AG.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Erfurt. K+S und die Treuhandanstalt hätten sich bei Vertragsabschluss 1993 zur Geheimhaltung verpflichtet, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag bei einer öffentlichen Anhörung vor dem Umweltausschuss des Thüringer Landtags. "Die Pflicht zur Geheimhaltung gilt nach wie vor." Sie diene auch dazu, das Unternehmen vor Wettbewerbsnachteilen durch die Veröffentlichung von Details zu schützen.

Bei der Anhörung geht es um die finanziellen Konsequenzen für Thüringen aus verschiedenen Verträgen zur Kali-Industrie. Thüringen muss danach die immensen Kosten für die von K+S ausgeführten Sicherungsarbeiten in den stillgelegten Kali-Gruben Merker und Springen in Südthüringen tragen.

dpa

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