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Justizminister und Bischof von Häftlingen beschenkt

Justiz Justizminister und Bischof von Häftlingen beschenkt

Jeweils um ein Gemälde reicher haben am Samstag Hessens Justizminister Jörg Uwe Hahn (FDP) und der Limburger Bischof Franz Tebartz-van Elst das Gefängnis in Limburg verlassen: Bei ihrem Besuch in der Haftanstalt bekamen sie von zwei Gefangenen jeder ein Gemälde, das den Limburger Dom zeigt.

Limburg/Frankfurt. Zuvor hatten sie selbst die 62 Straf- und Untersuchungshäftlinge beschenkt.

„Mein Besuch gilt vor allen Dingen den Mitarbeitern der Haftanstalt und ich setze damit eine alte Tradition fort, sowohl die Justizbeamten als auch die Inhaftierten in meiner Eigenschaft als Justizminister am Heiligen Abend zu besuchen", sagte Hahn. Den Bediensteten hatte der Minister – wie zuvor auch den Vollzugsbeamten in der JVA Frankfurt I – Kaffeetassen als Anerkennung mitgebracht. Der Bischof zelebrierte in Limburg eine Messe. Die Gemälde sollen sowohl beim Minister als auch beim Bischof künftig einen ehrenvollen Platz in ihren Dienstzimmern oder im jeweiligen Vorzimmer finden.

In Frankfurt hatte Hahn die Arbeit der hessischen Vollzugsbeamten gelobt. „Die Beamten arrangieren den Häftlingen einen geregelten Tagesablauf, sie helfen Ihnen, den Sinn und den Wert von Arbeit zu erleben", sagte Hahn am Samstag in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt I. Insgesamt arbeiten rund 2800 Beamten in 16 hessischen Gefängnissen. Sie wachen dort über knapp 4700 Häftlinge.

dpa

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