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Junge Union will Reformationstag als zusätzlichen Feiertag

Feiertage Junge Union will Reformationstag als zusätzlichen Feiertag

Die Junge Union (JU) Hessen fordert von der Landesregierung, den Reformationstag am 31. Oktober zum gesetzlichen Feiertag zu machen. "Hessen darf nicht das einzige Flächenland Deutschlands mit mehrheitlich evangelischer Bevölkerung sein, in dem am Reformationstag gearbeitet werden muss", sagte der JU-Landesvorsitzende Stefan Heck.

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Paul Ziemiak (CDU, l) und Stefan Heck (Junge Union).

Quelle: Michael Kappeler/Archiv

Wiesbaden. Die hessische Landesregierung verfolgt jedoch keine derartigen Pläne. "Das steht derzeit nicht auf der Agenda oder im Koalitionsvertrag", sagte Regierungssprecher Michael Bußer am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zudem wäre ein solches Vorhaben in dieser Legislaturperiode kaum noch realisierbar.

 Heck erklärte, die Reformation habe das Land kulturgeschichtlich so entscheidend geprägt, dass der Tag auch nicht-religiösen Menschen als Feiertag vermittelbar sei. Hessen sei zudem wirtschaftlich so stark, dass ein zusätzlicher Feiertag kein Problem darstelle.

 Die Regierungschefs von Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen hatten sich auf einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland vergangene Woche in Berlin für einen zusätzlichen Feiertag ausgesprochen. Dem müssen die Landesparlamente allerdings noch zustimmen. Im vergangenen Jahr war der Reformationstag einmalig nicht nur in fünf östlichen Bundesländern, sondern in ganz Deutschland Feiertag.

dpa

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