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Jugendarrestanstalt in Friedberg macht dicht

Justiz Jugendarrestanstalt in Friedberg macht dicht

Die marode Jugendarrestanstalt in Friedberg soll nach Plänen des hessischen Justizministeriums Ende 2012 geschlossen werden – dafür stehen ab 2013 mehr Plätze in Gelnhausen zur Verfügung.

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Die Jugendarrestanstalt schließ ihre Türen für immer. Archivfoto: Boris Roessler

Friedberg. Durch diesen Schritt könnten Personal- und Baukosten gespart werden, sagte Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) am Mittwoch in Wiesbaden.

Die Anstalt in Friedberg war 2008 eilig auf 60 Plätze aufgestockt worden, als der damalige Ministerpräsident Roland Koch (CDU) im Wahlkampf schärfere Strafen für kriminelle ausländische Jugendliche forderte. Gleichzeitig wurde bekannt, dass verurteilte Jugendliche in Hessen lange auf ihren Arrest warten müssen.

Eine Sanierung der Anstalt in Friedberg würde Millionen kosten, erläuterte Justizstaatssekretär Rudolf Kriszeleit (FDP). Gelnhausen werde bis Anfang 2013 von 50 auf 75 Plätze erweitert. Dies sei für Hessen ausreichend: Meist seien etwa 60 Jugendliche gleichzeitig inhaftiert. Ein Teil der Bediensteten soll von Friedberg nach Gelnhausen versetzt werden.

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