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John Cryan: Auch Manager gegen Populismus in der Pflicht

Banken John Cryan: Auch Manager gegen Populismus in der Pflicht

Deutsche-Bank-Chef John Cryan sieht im Kampf gegen den zunehmenden Populismus auch Unternehmen und Manager in der Pflicht. Vertreter der Wirtschaft dürften sich nicht zurücklehnen und sagen, es sei Aufgabe der Politik, die Gefahr des Populismus zu bannen, sagte Cryan am Donnerstagabend in Berlin.

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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Berlin. Wenn die Wirtschaft ihrer Verantwortung gerecht werde, könne sie wesentlich dazu beitragen, dass sich die Gesellschaft stabilisiere: "Damit wird auch die Gefahr des Populismus deutlich kleiner."

Zunächst einmal könnten erfolgreiche Unternehmer und Konzerne maßgeblich dazu beitragen, dass Menschen am Wohlstand teilhaben: "Wir schaffen Arbeitsplätze, wir zahlen Steuern und leisten damit einen Beitrag für einen handlungsfähigen Staat", sagte der Deutsche-Bank-Chef. Unternehmer und Manager hätten aber auch eine Vorbildfunktion: "Von uns geht eine Signalwirkung aus: Sind wir glaubwürdig? Verdienen wir das, was wir verdienen? Sind wir bereit, selber Abstriche hinzunehmen, wenn wir solche von unseren Mitarbeitern verlangen?" Auch deshalb habe der gesamte Vorstand der Deutschen Bank auf seinen Bonus für das Jahr 2016 verzichtet.

dpa

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