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Hessen Jagdverband: Neue Stromtrassen für Tier- und Pflanzenschutz nutzen
Mehr Hessen Jagdverband: Neue Stromtrassen für Tier- und Pflanzenschutz nutzen
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14:15 16.05.2014
Stromtrassen sollen für Tierschutz genutzt werden. Quelle: Christian Charisius/Archiv
Kiedrich

Der Lebensraum von seltenen Arten wie Rebhuhn, Feldlerche und Wachteln sowie für Schmetterlinge und Bienen könne mit diesem Korridor geschützt werden. Zudem werde die Akzeptanz der Stromtrassen bei den Bürgern so erhöht.

Die Stromtrasse Suedlink soll ab dem Jahr 2022 über eine Strecke von 800 Kilometern Windstrom von Schleswig-Holstein ins fränkische Grafenrheinfeld bringen und dabei auch durch Hessen laufen. Geplant ist zudem die 340 Kilometer lange Trasse Ultranet, die von Osterath am Niederrhein ins nordbadische Philippsburg führen soll und vor allem Südhessen durchqueren würde.

Die Kosten für die Flächen könnten nach Angaben eines Verbandssprechers über die Ausgleichsabgabe abgedeckt werden, die die Grundeigentümer für den Bau der Trassen erhielten. Die Landwirte könnten sich den Korridor zudem als Ökoflächen anrechnen lassen.

dpa