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Italienischer Eigner kann Dyckerhoff schlucken

Bau Italienischer Eigner kann Dyckerhoff schlucken

Der italienische Baustoffkonzern Buzzi Unicem hat sich die Aktienmehrheit für eine vollständige Übernahme des Wiesbadener Beton- und Zementherstellers Dyckerhoff AG gesichert.

Wiesbaden. Ende November werde Buzzi durch Zukäufe 96,6 Prozent des Dyckerhoff-Kapitals besitzen, bestätigte eine Sprecherin am Montag in Wiesbaden. Nach deutschem Aktienrecht kann ein Hauptaktionär, der 95 Prozent hält, die Herausgabe der anderen Anteile verlangen (Squeeze out). "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat Buzzi Unicem keine Entscheidung über die Ausübung dieses Rechts getroffen", hieß es in einer Pressemitteilung.

Der italienische Konzern hält seit 2004 die Mehrheit an Dyckerhoff. Anfang 2007 scheiterte ein Versuch, die 95-Prozent-Marke zu übertreffen. Bis Ende 2011 stockte Buzzi Unicem auf 93,3 Prozent auf. Bei einer vollständigen Übernahme könnte die Dyckerhoff-Aktie aus dem Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse verschwinden.

In den ersten neun Monaten 2012 hat Dyckerhoff wirtschaftlich Kurs gehalten. Der Umsatz lag mit 1,2 Milliarden Euro so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Rückgänge in Deutschland und Westeuropa wurden durch Steigerungen in den USA, Russland und der Ukraine wettgemacht. Vorstandschef Wolfgang Bauer erwartet für das Gesamtjahr ein "stabiles Umsatz- und Ergebnisniveau".

dpa

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