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Iranisches Konsulat mit Eiern beworfen: Brand gelöscht

Konflikte Iranisches Konsulat mit Eiern beworfen: Brand gelöscht

Am iranischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main hat es am Wochenende zwei Zwischenfälle gegeben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, warfen zwei Iraner im Alter von 26 und 29 Jahren am Samstagabend rund 20 Eier auf das Gebäude.

Frankfurt/Main. In der Nacht zum Sonntag fiel einer Streife ein Fahrradfahrer auf, der direkt auf den Eingang des Generalkonsulats zusteuerte. Dem 21-jährigen Iraner aus Worms sei es noch gelungen, eine brennbare Flüssigkeit auf dem Boden vor der Eingangstür auszuschütten und diese anzuzünden, bevor er festgenommen worden sei, teilte die Polizei mit. Die Streife habe das Feuer sofort gelöscht.

Sachschaden an dem Gebäude entstand bei beiden Vorfällen nicht. Allerdings sei wegen der Vielzahl von Eierwürfen entsprechender Reinigungsaufwand nötig, erklärte die Polizei. Die Eierwerfer hätten sich bei ihrer Befragung zu den derzeitigen Unruhen im Iran geäußert. Alle drei waren bislang polizeilich nicht auffällig geworden. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen. Die Polizei erhöhte die Schutzmaßnahmen für das Gebäude.

dpa

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