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In Main gestürzte Arbeitsplattform: Bergung verzögert sich

Unfälle In Main gestürzte Arbeitsplattform: Bergung verzögert sich

Die Bergung einer mobilen Arbeitsplattform aus dem Main bei Frankfurt verzögert sich wegen des hohen Wasserstands. "Offen ist, ob sie überhaupt gefunden wird", sagte Dietmar Droste vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Aschaffenburg am Montag.

Frankfurt/Main. Wo genau sich die Plattform im Main befinde, sei noch unklar.

Ein Passagierschiff war am Samstag gegen die Arbeitsplattform an der Niederräder Eisenbahnbrücke gestoßen. Die nur eingehängte Plattform der Deutschen Bahn stürzte daraufhin ab und versank im Main. Wegen des hohen Wasserstands und des trüben Wassers sei die Suche bislang erfolglos geblieben, sagte Droste. Im rund fünf Meter tiefen Wasser sei die Plattform allerdings auch keine Gefahr für Schiffe.

Als Unfallursache geht die Polizei von menschlichem Versagen aus, auch sei der Wasserstand bereits am Wochenende erhöht gewesen. Bei dem Schiff rissen Teile des Oberdecks ein und die Reling brach stellenweise ab. Die Gäste auf dem Hotelschiff kamen mit dem Schrecken davon. An der Brücke entstand laut Polizei kein Schaden. 

dpa

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