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Identifizierung der Absturz-Toten noch nicht abgeschlossen

Egelsbach Identifizierung der Absturz-Toten noch nicht abgeschlossen

Die fünf Opfer des Flugzeugabsturzes von Egelsbach werden nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft vermutlich erst in gut einer Woche eindeutig identifiziert sein.

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Die Identifizierung der Absturz-Oper dauert noch. Foto: Boris Roessler/Archiv

Egelsbach/Offenbach. Um letzte Sicherheit zu erhalten, müssten DNA-Spuren erst noch gegengeprüft werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Montag. Parallel zu der Identifizierung untersuchen Experten, ob als Absturzursache plötzlich auftretende Nebelbänke infrage kommen.

Der in den USA zugelassene Düsenjet für Geschäftsreisende war am Donnerstagabend kurz vor seiner Landung auf dem Flugplatz Egelsbach etwa zwei Kilometer von der Autobahn 661 entfernt in ein Waldstück gestürzt. Er ging in Flammen auf. Bis zum Freitag wurden die sterblichen Überreste von drei Männern und zwei Frauen geborgen. Sie wurden in die Rechtsmedizin gebracht. An derselben Stelle hatte es Ende 2009 bei Nebel schon einmal einen Absturz gegeben. In dem Kleinflugzeug waren damals drei Menschen ums Leben gekommen.

Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU/Braunschweig) sind damit beschäftigt, den Flugdatenschreiber und den Cockpit-Voice-Recorder auszuwerten. Ein erster Zwischenbericht könne in sechs bis acht Wochen vorliegen, sagte Jens Friedemann von der BFU. Die Ursache des Absturzes werde aber erst im detaillierten Abschlussbericht geklärt. Bis zur Fertigstellung werde es vermutlich noch ein Jahr dauern.

dpa

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