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IG Metall startet Warnstreikwelle in der kommenden Woche

Tarife IG Metall startet Warnstreikwelle in der kommenden Woche

Die IG Metall startet am kommenden Montag (8. Januar) auch im Tarifbezirk Mitte eine erste Warnstreikwelle, um in der Metall- und Elektroindustrie höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten durchzusetzen.

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Rote Trillerpfeifen der IG Metall liegen für einen Warnstreik bereit.

Quelle: Jens Wolf/Archiv

Frankfurt/Main. In Hessen sind für den Montag mehrere Aktionen geplant, während es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland erst am Dienstag so richtig losgehen soll. Die Schwerpunkte der bundesweiten Aktionen liegen zunächst in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen, wie die Gewerkschaft am Freitag mitteilte.

Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Geld und für alle rund 3,9 Millionen Branchenbeschäftigten eine Option auf befristete Senkung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden. Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen zusätzlich einen Teillohnausgleich erhalten, wenn sie ihre Arbeitszeit reduzieren. Die Arbeitgeber lehnen insbesondere den letzten Punkt strikt ab.

Mitte-Bezirkschef Jörg Köhlinger warnte die Arbeitgeber vor einem Spiel auf Zeit: "Sollte sich bis Ende Januar nichts an der Position der Arbeitgeber ändern, werden wir über unsere Strategie neu entscheiden müssen, wir werden ganz sicher nicht über viele Wochen hinweg zu Warnstreiks aufrufen." Das Verhandlungsergebnis müsse beide Forderungen umfassen, die Erhöhung der Entgelte sowie die Möglichkeit für die Arbeitnehmer, ihre Arbeitszeit zeitweise zu senken.

dpa

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