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IG Metall droht mit Ausweitung der Warnstreiks

Tarife IG Metall droht mit Ausweitung der Warnstreiks

Die IG Metall in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland droht den Arbeitgebern mit einer Ausweitung der Warnstreiks. Wenn es kein Ergebnis bei der nächsten Verhandlung am 18. Januar gebe, "dann werden wir die Schraube noch ein Stückchen anziehen", sagte Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jörg Köhlinger am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

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IG Metall Banner in Stuttgart.

Quelle: Marijan Murat/Archiv

Saarbrücken. "Das kann bedeuten, dass wir die Warnstreiks ausweiten auf 24 Stunden." Am Dienstag legten allein in Saarbrücken zwischen 2500 und 3000 Beschäftigten nach Angaben der Gewerkschaft die Arbeit vorübergehend nieder. Weitere Aktionen waren in dem Bezirk geplant.

Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und eine Option auf befristete Senkung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden. Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen bei der Senkung der Arbeitszeit zusätzlich einen Teillohnausgleich erhalten. Die Arbeitgeber lehnen vor allem den letzten Punkt ab. Sie hatten ein Angebot vorgelegt, das die IG Metall zurückwies. Hessenmetall und Pfalzmetall hatten am Montag davor gewarnt, den Konflikt zu verschärfen. Für den 18. Januar sind die nächsten Verhandlungen für die 400 000 Beschäftigten der Branche in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Saarbrücken geplant.

dpa

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